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Artikel 1949-1958

Stapellauf und Taufe bei der DBB - HP 9.7.1957

Stapellauf und Taufe bei der DBB. - HP 9.7.1957
Das neue Fährschiff der Deutschen Bundesbahn, das voraussichtlich im Oktober auf der Strecke Großenbrode Kai—Gedser eingestellt werden soll, läuft heute früh bei den Howaldt-Werken in Kiel vom Stapel. Der Neubau, bei dem die Erfahrungen im Fährverkehr ihren Niederschlag fanden, weicht typenmäßig wesentlich von der „Deutschland" ab. Vor allem sind es die größere Länge, das zweite PKW-Deck und größere Maschinenleistung, die das neue Schiff von dem älteren unterscheiden.
Mit 136 m Länge und 17,7 m Breite ist das Fährschiff rund 21 m länger als die „Deutschland" und gleich breit. Es besitzt oberhalb des Hauptwagendecks mit drei Gleisen für die Aufnahme von Schienenfahrzeugen noch ein zweites Fahrzeugdeck für PKW. Ueber dieser PKW-Halle sind auf einem weiteren Deck die Restaurationsräume mit den üblichen Selbstbedienungsbüfets und zugehörigen Wirtschaftsräumen untergebracht.
Die ßleislänge auf dem Hauptwagendeck reicht für die Aufnahme von zehn langen D-Zugwagen oder 30 Güterwagen aus. Anstelle von Schienenfahrzeugen können auf dem Hauptdeck etwa 120 PKW mitgeführt werden. Auf dem
darüberliegenden Autodeck lassen sich etwa 80 PKW unterbringen. Außerdem ist das Schiff für die Aufnahme von 1500 Passagieren mit Reisegepäck eingerichtet. Die Tragfähigkeit für die vorstehend genannten Nutzlasten beträgt rund 1000t.
Neben den Fährbetten in Kai und in Gedser werden besondere PKW-Auffahrtrampen geschaffen. Diese Rampen laufen in Klappbrücken aus, die sich am Bug und am Heck seitlich auf das Autodeck auflegen.

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