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Artikel 1949-1958

Der Urlaubsexpreß fährt nach Heiligenhafen - HP 17.4.1953

Der Urlaubsexpreß fährt nach Heiligenhafen - HP 17.4.1953

Es ist das Bestreben aller Kurorte, insbesondere der Seebäder, die durchschnittliche Belegungszeit innerhalb der Saison zu verlängern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten oder sagen wir , Versuche, dieses Ziel zu erreichen. Der Kampf um eine Ferienordnung, die so gelagert ist, daß die verschiedenen Länder ihre Sommerferien etwa nacheinander legen, spielt eine wesentliche Rolle.

Die Vermieter von Privatzimmern und die Pensionen Heiligenhafens, die im letzten Sommer mit der Ferienreise G.m.b.H., Bielefeld, zusammengearbeitet hatten, haben von dieser Gesellschaft ihre Zimmer mit einer durchschnittlichen Belegungszeit von 63 Tg. erreicht. Ein gutes Ergebnis, besonders, wenn man bedenkt, daß Grömitz, Kellenhusen, Dahme, Niendorf bei ca. 56-60 Belegungstagen liegen.

Die Ferienreise G.m.b.H., Bielefeld, fährt seit vier Jahren Heiligenhafen mit ihren Sonderzügen an. Beginnend mit der Sommersaison 1953 wird die Gesellschaft mit zwei neuen, gepolsterten Sonderzügen aufwarten, die den Namen Urlaubsexpreß führen. Der Sinn und Zweck dieser Neuerung liegt darin, noch größeren Komfort für die Gäste zu erreichen. Der Urlaubsexpreß, der nur für die Ferienreise GmbH. an die Ostsee läuft, löst damit den bereits bekannten Alpen-See-Expreß ab.

Die Ankunftstage werden, wie in den letzten Jahren, die Dienstage sein. Die Anfahrt erfolgt über zwei Streckenführungen und zwar einmal über Köln, Dortmund, Bremen, Hamburg, Heiligenhafen, während der 2. Sonderzug, von Süddeutschland kommend, über Hannover, Lüneburg, Lübeck, Neustadt nach Heiligenhafen fährt.

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