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Heiligenhafen

  • 165 Badegäste sind angekommen - HP 10.7.1951

    165 Badegäste sind angekommen - HP 10.7.1951

    ms. Der Alpen-See-Expreß, zum ersten Male in voller Besetzung (10 Wagen und ein Speisewagen), kam von Oberbayern und brachte 165 Badegäste aus Nord und Westdeutschland aus der Gegend von Bielefeld, Braunschweig, Hannover, aus dem Ruhrgebiet, Hamburg und Bremen nach Heiligenhafen. Die volle Besetzung des Alpen-See-Expreßzuges betrug 480 Personen. Von Fulda ab können die Badegäste den Zug benutzen. Bei der Rückfahrt können die Gäste den Alpen-See-Expreßzug, der über Lübeck, Hamburg und Hannover fährt, bis Hamm benutzen.

  • 2 Loks stießen zusammen - HP 24.7.1956

    Weitere lokale Nachrichten
    2 Loks stießen zusammen - HP 24.7.1956
    ir. Um 13.30 Uhr geschah am gestrigen Montag kurz vor der Ausfahrt aus Heiligenhafen ein Eisenbahnunglück. Beim Kilometerstein 42,5 fuhren 2 Tenderloks, beide aus Lübeck, rückwärts gegeneinander und erlitten erhebliche Beschädigungen. Vier Personen, beide Lokführer und beide Heiligenhafener Heizer, erlitten Verletzungen. Nach ärztlicher Behandlung am Ort fuhren die Verletzten nach Lübeck, sie waren jedoch nicht vernehmungsfähig. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Bahn führten bisher noch zu keinem Ergebnis. Als Ursache wird menschliches Versagen angenommen. Die Stecke mußte sofort gesperrt werden. Der Verkehr konnte erst ab Lütjenbrode weiterlaufen. Ein Zubringerdienst per Bus wurde ab Heiligenhafen eingerichtet. Ein aus Lübeck herbeigerufener vollständiger Hilfszug und der kleinere hiesige Hilfszug führten die Eingleisung durch.' 30 Mann Personal ar-
    beiteten bis in die späten Abendstunden daran. Es war keine Kleinigkeit, die größere der beiden Loks, Baureihe 50, 140 to schwer, wieder auf das Gleis zu bringen.
    Das Unglück geschah, als eine Lok von Heiligenhafen, die andere von Lütjenbrode kommend, aus bisher unbekannten Gründen auf der eingleisigen Strecke zusammenstießen.
    Wegen Fundunterschlagung
    fristlos entlassen
    wurde der hiesige Bahnarbeiter Richard H. In einem in Heiligenhafen abgestellten Zug hatte H. die Tasche einer Amerikanerin gefunden und an sich genommen. Als der Verlust von Großenbrode Kai aus gemeldet wurde, setzte eine umfangreiche Suchaktion ein, die bald zur Ermittlung des Täters führte. Für den entstandenen Schaden — H. hatte einen Teil des Fundgutes bereits verbrannt — haftet die Bundesbahn. Der Täter wird sich vor dem Richter verantworten müssen.
  • 25. Mai 1984 - Der letzte Personenzug in Heiligenhafen

    VLV Sonderfahrt mit der V200 am 25.5.1984

    Der letzte Personenzug in Heiligenhafen

     

    1984-05-25_01 Foto: Sven Gorgos

     

    1984-05-25_02 Foto: Sven Gorgos

     

    1984-05-25_03 Foto: Sven Gorgos

     

    1984-05-25_04 Foto: Sven Gorgos

     

    1984-05-25_05 Foto: Sven Gorgos

    Fotos: Sven Gorgos

     

     

     

  • 50 2460 in Heiligenhafen

    BR50 2460 in Heiligenhafen

     

    1950er_50-2460_Gleis1_50er_Jahre Foto: Skudlarek

    BR50 2460 auf Gleis 1, Aufnahme ca. Dezember 1954 - August 1956

     

    Die Schlepptenderlokomotiven der Baureihen 50 und 41 kamen hauptsächlich nach Eröffnung des Fährbahnhofs Großenbrode-Kai (1951 - 1963) nach Heiligenhafen.

     

    Folgende Angaben stammen aus der Lokomotivdatenbank:

    (Java wird benötigt)

     

    Hersteller: Lokomotivfabrik Krupp, Essen
    Baujahr: 1942
    Fabriknummer: 2625
    Bauart: 1'E h2
    Spurweite: 1435 mm
    Lebenslauf:
    DRB 50 2460
    ->DB
    ->'68 DB 052 460-3
    +25.07.75

     

  • 51 Jahre im Eisenbahndienst (Otto Bischof | Rellin) - HP 3.4.1959

    1959 04 03 51 Jahre im Eisenbahndienst Otto Bischof Rellin
    1959 04 03 Feierstunde im Ringschuppen Otto Bischoff 
    Foto: Slg. Sven Gorgos / www.sundfaehre.de
  • 9. April 1983 VLV Sonderfahrt

    VLV Sonderfahrt mit 2 x V100 und dem LBE Doppelstockwagen

     

    1983-04-09_01 Foto: Sven Gorgos

     

    1983-04-09_02 Foto: Sven Gorgos

     

    1983-04-09_03 Foto: Sven Gorgos

     

    1983-04-09_04 Foto: Sven Gorgos

     

    1983-04-09_05 Foto: Sven Gorgos

     

    1983-04-09_06 Foto: Sven Gorgos

  • Ab Sonntag Sommerfahrplan - HP 2.6.1959

    1959 06 02 Ab Sonntag Sommerfahrplan I
    1959 06 02 Ab Sonntag Sommerfahrplan II
  • Abschied von der Dampflokomotive - HP 17.5.1960

    Abschied von der Dampflokomotive - Heiligenhafener Post 17.5.1960
     
    1960 05 17 Abschied von der Dampflokomotive x
  • Am letzten Wochenende - HP 5.5.1953

    Am letzten Wochenende - HP 5.5.1953

    und besonders am Sonntag verzeichnete Heiligenhafen einen lebhaften Druchgangsverkehr. Die Eröffnung der internationalen Gartenausstellung in Hamburg hat viele Skandinavier zu dem kleinen Sprung in die Hansestadt veranlaßt. Die "Danmark" konnte nicht alle Reisenden aufnehmen, so daß eine Reihe von Wagen in Gedser zurückbleiben mußte. Auch in nördlicher Richtung war der Andrang so groß, daß nicht alle Wagen ab Großenbrode-Kai befördert werden konnten. - Die in Großenbrode liegende "Deutschland" hatte eine große Besucherzahl zu den Kai-Anlagen gelockt, um das neue Schiff, zu dessen Besuch am Sonnabend Bundespräsident Prof. Heuß mit einem Sonderzug dort eintreffen wird, zu besichtigen.

  • Am Sonntag war viel los - HP vom 17.7.1950

    Am Sonntag war viel los - HP vom 17.7.1950
    Am letzten Sonntag trafen etwa 350 Gäste in Heiligenhafen ein, deren größter Teil durch die "Fereinreise G.m.b.H." an die Ostsee gebracht wurde. Der in den Nachmittagstunden eintreffende Sonderzug konnte jedoch nicht alle für hier bestimmten Gäste mitbringen, da ein Teil von ihnen in Hamburg den Anschluß nicht hatte erreichen können. Sie erreichten ihr Ziel dann mit fahrplanmäßigen Zügen und konnten in die bereitstehenden Quartiere einziehen.
    Am Sonntag vormittag brachte Dampfer "Bürgermeister Lafrenz" Sonntagsgäste von Fehmarn und nahm zirka 120 Personen von hier zu einer Fehmarnfahrt an Bord.
    Mit etwa 100 Gästen an Bord lief zum ersten Male die "Süllberg" von Travemünde aus unseren Hafen an. Das Schiff kam über Neustadt-Grömitz-Dahme und wird uns voraussichtlich noch häufiger besuchen. Die "Süllberg", ein Zweischrauben-Motorschiff, ist mit einer Länge von 53 Metern das größte Fahrgastschiff, das bisher in unserem Hafen festmachte. Bis 1945 tat es auf dem Königsberger Bodden Dienst und kam dann mit Flüchtlingen über Hela nach Schleswig-Holstein; jetzt ist es von Hamburg aus in Travemünde stationiert.
    Das Zeltlager Graswarder feierte am Sonntag seinen zweiten Begrüßungsabend mit 163 neuen Lagerinsassen, nachdem der erste Transport am Sonnabend die Insel verlassen hatte.
    Auch über die Landstraße hatten viele Sonntagsgäste Heiligenhafen angesteuert und ihre Kraftwagen auf den Parkplätzen abgestellt.
    Für die Steinwarderfähren gab es Hochbetrieb. Besonders in den späten Nachmittagsstunden war der Andrang an der Kursaalbrücke so stark, daß die Brückstraßenfähre auf dieser Strecke mit eingesetzt werden mußte. Ein Boot mußte gegen 18 Uhr mit gebrochener Ruderkette aus dem Verkehr genommen werden.
  • Anteilnahme Wilhelm Lorenzen - HP 10.2.1959

    1959 02 10 Anteilnahme Wilhelm Lorenzen
  • Aus dem Saisonfahrplan der DB - HP 5.7.1955

    Aus dem Saisonfahrplan der DB - HP 5.7.1955
    1955 07 05 HP Aus dem Saisonfahrplan der DB
  • Badegäste in Heiligenhafen - KDF ca. 1936-1938

    1936 KDF1 
     
    1936 KDF3
     
    1936 KDF2
    Frau mit Handtasche: Frau Schöning, Mann v.r. Lehrer Hansen, Junge vor Bahnhof: Harald Loose
    Fotos: GR
  • Bahnhof Heiligenhafen wird nicht aufgegeben - HP 10.2.1959

    1959 02 10 Bahnhof Heiligenhafen wird nicht aufgegeben
  • Bahnstrecke Heiligenhafen - Großenbrode wird überholt

  • Bahnstrecke Heiligenhafen - Lütjenbrode wird stillgelegt - HP 27.1.1983

    Bahnstrecke Heiligenhafen - Lütjenbrode wird stillgelegt - HP 27.1.1983
    1983 01 27 Bahnstrecke Heiligenhafen Luetjenbrode wird stillgelegt
  • Baldige Hafenerneuerung - HP 29.1.1954

    Baldige Hafenerneuerung - HP 29.1.1954

    ir. Mit Vertretern des Wasser- und Wirtschaftsamtes Kiel wurden vor kurzer Zeit Besprechungen abgehalten, die eine Verbesserung des Hafens betrafen. Danach ist mit Sicherheit anzunehmen, daß in Kürze eine Erneuerung der Kaimauer in Länge von 80 Metern erfolgen wird. Sie soll als Eisenspundwand hergerichtet werden. Dazu wird eine Arbeitsleistung von1100 Tagewerken und ein Kostenaufwand von 185000 DM erforderlich werden.

  • Beförderung von Reisegepäck und Expreßgut auf der Strecke Lübeck-Neustadt(Holst.)-Puttgarden (Heiligenhafen-Großenbrode-Burg(Fehm.)

    Lübeck, den 22.05.1974
    Beförderung von Reisegepäck und Expreßgut auf der Strecke Lübeck-Neustadt(Holst.)-Puttgarden (Heiligenhafen -Großenbrode-Burg(Fehm.)
    1974 05 22 866 357 Ladeaufgaben Sommerfahrplan A sw
    1974 05 22 866 357 Ladeaufgaben Sommerfahrplan B sw
    1974 05 22 866 357 Ladeaufgaben Sommerfahrplan C sw
     
    Heiligenhafen, den 23.5.1974
    Gepäck- und Expreßgutverkehr;
    Anfuhr und Abbeförderung in Heiligenhafen
    1974 05 23 868 73 39 Gepaeck Expressgutverkehr Heiligenhafen A sw
    1974 05 23 868 73 39 Gepaeck Expressgutverkehr Heiligenhafen B sw
     
  • BSW Winterabend - HP 12.2.1957

    BSW Winterabend - HP 12.2.1957
    Das Sozialwerk der Bundesbahn beging am Sonnabend im Kursaal sein Wintervergnügen. Die 200 Erschienenen wurden vom Vorsitzenden Günther Meier begrüßt. Sie spendeten dem gut gespielten Bauernschwank „Dat geiht to wied" herzlichen Beifall. Danach wurde nach den Klängen einer flotten Hauskapelle eifrig getanzt und bei bester Stimmung ein gemütlicher Abend begangen. Wie wir erfahren, soll der Bauernschwank auch noch öffentlich aufgeführt werden.
  • Bundesbahn will weiter bauen - HP 20.7.1956

    Bundesbahn will weiter bauen - HP 20.7.1956
    ir. Wie Bürgermeister Lohwasser mitteilte, beabsichtigt die Bundesbahn, im nächsten Jahr noch weitere 40 Wohnungen fürs ihre Bediensteten in Heiligenhafen zu errichten. Maßgeblich dafür wird u. a. die Indienstnahme des zweiten
    deutschen Fährschiffs Großenbrode--Gedser sein. Es werden in Kürze Besprechungen stattfinden zwischen Bahn und Stadt, die vor allem die Geländefrage klären sollen. Die Beschaffung von Bauland dürfte keine Schwierigkeiten machen.
  • Bürger- und Verkehrsverein zur Umgehungsstraße - HP 1.7.1958

    Bürger- und Verkehrsverein zur Umgehungsstraße - HP 1.7.1958
    1958 07 01 Buerger und Verkehrsverein zur Umgehungsstrasse
  • Bw Heiligenhafen

    Bahnbetriebswerk Heiligenhafen

    Alltag im Bw

     

    1951_BR91_im_RE-Schuppen

    BR91 im Rechteck Schuppen

     

    1951_Drehscheibe_im_Winter_mit_BR91

    BR91 kalt abgestellt

     

    1951-1958_Heiligenhafen_Lokschuppen_von_hinten

    Blick über den Ringlokschuppen auf den Bahnhof

     

     

    1950er_BAHNHOFSWAGEN_AUF_DER_DREHSCHEIBE

    Der Bahnhofswagen auf der Drehscheibe

     

    1950er_Verladung_KOEF-3

     

    1950er_Verladung_KOEF-4

     

    1950er_Verladung_KOEF-5

     

    1950er_Verladung_KOEF-6

     

    1950er_Verladung_KOEF-7

     

    1950er_Hafen_Heiligenhafen

    Foto: Koch

  • Bw Heiligenhafen - Fristarbeiten V36

    Bahnbetriebswerk Heiligenhafen

    Fristarbeiten an einer V36

     

    Aufnahmen 50er Jahre, alle Fotos: Asbahr

    1950er_069-Frist_an_V36Asbahr 1950er_070-Frist_an_V36Asbahr

    1950er_075-Frist_an_V36_Asbahr

     

    1950er_080-Frist_an_V36_Asbahr

  • Circus Barum kommt - HP 14.05.1954

    Circus Barum kommt - HP 14.05.1954

    Circus Barum, das zur Zeit größte Unternehmen seiner Art in Deutschland, kommt in den Kreis Oldenburg und gibt vom 26. bis 28. Mai in Heiligenhafen Gastspiele.

    Die lichterglänzende Fassade und die Vielfältigkeit des Programms während der Vorführungen im großen Zelt sind das Endergebnis eines sehr komplizierten Organismus, der im Sammelbegriff "Circus" seinen Ausdruck findet, der aber verständlicherweise wohl kaum einem Besucher zum Bewußtsein kommt.

    Immerhin lohnt sich auch für den, der Kunde und Zuschauer ist, ein Blick hinter die Kulissen, um einmal zu sehen, was alles bedacht sein will, damit alles klappt und reibungslos abläuft. Ein Personalstab von 131 Menschen ist ständig mit dem Circus Barum auf Reisen, die sie in diesem Jahre durch 97 Städte Westdeutschlands führen. Mit den Angehörigen dieser 131 Artisten und Hilfskräfte müssen 552 Menschen vom Circus existieren.

    Mit 60 Spezial-Eisenbahnwagen rollt der Circus durch das Land, 217 Tage hindurch, wobei nur sechs Tage ohne Vorstellung bleiben. Das Entladen des Sonderzuges dauert bei normalen Entladerampen rund acht Stunden, wobei die Aufstellung der Zelte und Wagen auf dem Platz bereits eingerechnet ist, und es sind immerhin 104 Wagen und Fahrzeuge, die untergebracht werden müssen.

    Für die Saison 1954 hat die Circusleitung rund 3600 Kilometer an Wegestrecke vorausberechnet. Sie rechnet ferner mit über 423 000 Arbeitsstunden ihrer Belegschaft, mit einem Bedarf von 8620 Zentnern an Futtermitteln und 2320 Zentnern an Lebensmitteln. Hinzu kommt noch für den Verlauf der Saison ein Bedarf von rund 29 000 Kilowattstunden Strom, über 1000 Kubikmeter Wasser und über 37 000 Liter Treibstoff. In der Manege sind 90 dressierte Tiere aus allen Erdteilen und in der Tierschau insgesamt 112 Tiere zu sehen.

    So ist, recht gesehen, jeder Circus eine reisende Vergnügungsfabrik, die in sozialer Hinsicht vielen Menschen die Möglichkeit bietet, auf anständige Weise durch ehrliche Leistung ihr tägliches Brot zu verdienen. Um jede dieser Leistungen, die fortgesetzte harte Uebung erfordern, wirklich zu werten, braucht man als Besucher sich nur vorzustellen, ob man eine einzige von ihnen in gleicher oder annähernder Weise zu vollbringen willens und imstande wäre. Diese Wertung gibt die richtige Einstellung zu dem, was das "fahrende Volk" zu bieten versteht.

  • Dänemark-Fähre über Großenbrode? Spätzugverbindung Heiligenhafen - Burg-Fehmarn - HP 10.11.1950

    Dänemark-Fähre über Großenbrode?
    Spätzugverbindung
    Heiligenhafen - Burg-Fehmarn - HP 10.11.1950
    Auf der letzten DGB-Nebenstellen-Sitzung haben die Funktionäre nachstehende Entschließung gefaßt: Mit Rücksicht auf die wirtschaftliche Unerschlossenheit des nördlichen Teiles des Kreises Oldenburg und die dadurch bedingte Arbeitslosigkeit halten es die versammelten Funktionäre der Gewerkschaften für unbedingt notwendig, mit allen Kräften und bei allen zuständigen Stellen darauf hinzuwirken, daß für die geplante Fährverbindung zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein die Strecke Fehmarn - Großenbrode vorgesehen wird.
    *
    Die seit Inkrafttreten des Winterfahrplanes bestehende Abendverbindung zwischen dem Festland und der Insel Fehmarn muß als vollkommen unzureichend bezeichnet werden. Es ist untragbar, daß werktags ab 20,13 Uhr keine Zugverbindung mehr für die aus Hamburg bezw. Lübeck in Heiligenhafen eintreffenden Reisenden nach Burg/Fehm. besteht. Die zuständigen Stellen sind zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß der um 23,53 Uhr in Heiligenhafen eintreffende Zug noch Anschluß nach Burg/Fehm. hat.
  • Das Bahnhofsgebäude Heiligenhafen um 1910

     
    1910 EG Heiligenhafen
    1910 EG Heiligenhafen2
    1910 EG Heiligenhafen3
  • Der erste Sonderzug trifft ein - HP 26.6.1951

    Der erste Sonderzug trifft ein - HP 26.6.1951

    Wie die Kurverwaltung nachträglich mitteilt, trifft statt des im Wochenprogramm der Kurliste für Donnerstag, den 28.6., 17,21 Uhr, angekündigten Kurswagens mit Feriengästen ein Sonderzug ein. Pensionsinhaber und Zimmervermieter werden besonders darauf hingewiesen, daß der Sonderzug bereits um 16,27 Uhr in Heiligenhafen eintrifft.

  • Der Lok-Zusammenstoß - HP 14.8.1956

    Der Lok-Zusammenstoß - HP 14.8.1956
    Der Lok-Zusammenstoß, der vor einiger Zeit vor der Einfahrt nach Heiligenhafen erfolgte und 4 Verletzte erbrachte, konnte in seinen Ursachen noch nicht geklärt werden. Lokführer und Heizer, die aus Lübeck stammen, sind noch nicht vernehmungsfähig.
  • Der Schuttabladeplatz am Bahnhof - HP 17.5.1957

    Der Schuttabladeplatz am Bahnhof - HP 17.5.1957
    wird immer mehr zur Gefahr für Fahrrinne und Hafeneinfahrt. Wie man hört, hat die Werft Göttsch besonders unter der von hier ausgehenden Verschmutzung und Verschlickung zu leiden. Die neue Slipanlage - für die hiesige Fischerei von größtem Nutzen — ist vor allem gefährdet. Viele Arbeitsstunden müssen darauf' verwendet werden, antreibende Sträucher, Kartons und Konservendosen zu beseitigen und die Anlage arbeitsfähig zu erhalten. Besonders schlimm wird die „Zufuhr" vom Schuttabladeplatz bei Ostwind.
  • Der Slip vor der Fertigstellung - HP 09.09.1955

    Der Slip vor der Fertigstellung - HP 09.09.1955
    1955 09 09 HP Der Slip vor der Fertigstellung Goettsch
  • Der Urlaubsexpreß fährt nach Heiligenhafen - HP 17.4.1953

    Der Urlaubsexpreß fährt nach Heiligenhafen - HP 17.4.1953

    Es ist das Bestreben aller Kurorte, insbesondere der Seebäder, die durchschnittliche Belegungszeit innerhalb der Saison zu verlängern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten oder sagen wir , Versuche, dieses Ziel zu erreichen. Der Kampf um eine Ferienordnung, die so gelagert ist, daß die verschiedenen Länder ihre Sommerferien etwa nacheinander legen, spielt eine wesentliche Rolle.

    Die Vermieter von Privatzimmern und die Pensionen Heiligenhafens, die im letzten Sommer mit der Ferienreise G.m.b.H., Bielefeld, zusammengearbeitet hatten, haben von dieser Gesellschaft ihre Zimmer mit einer durchschnittlichen Belegungszeit von 63 Tg. erreicht. Ein gutes Ergebnis, besonders, wenn man bedenkt, daß Grömitz, Kellenhusen, Dahme, Niendorf bei ca. 56-60 Belegungstagen liegen.

    Die Ferienreise G.m.b.H., Bielefeld, fährt seit vier Jahren Heiligenhafen mit ihren Sonderzügen an. Beginnend mit der Sommersaison 1953 wird die Gesellschaft mit zwei neuen, gepolsterten Sonderzügen aufwarten, die den Namen Urlaubsexpreß führen. Der Sinn und Zweck dieser Neuerung liegt darin, noch größeren Komfort für die Gäste zu erreichen. Der Urlaubsexpreß, der nur für die Ferienreise GmbH. an die Ostsee läuft, löst damit den bereits bekannten Alpen-See-Expreß ab.

    Die Ankunftstage werden, wie in den letzten Jahren, die Dienstage sein. Die Anfahrt erfolgt über zwei Streckenführungen und zwar einmal über Köln, Dortmund, Bremen, Hamburg, Heiligenhafen, während der 2. Sonderzug, von Süddeutschland kommend, über Hannover, Lüneburg, Lübeck, Neustadt nach Heiligenhafen fährt.

  • Der Weihnachtsmann vom Schienenstrang - HP 2.12.1952

    Der Weihnachtsmann vom Schienenstrang - HP 2.12.1952

    Mit einer Weihnachtsfeier im Kurhaus am 21.12. wird das Eisenbahn-Sozialwerk - Waisenhort - Nebenstelle Heiligenhafen, die Kinder ihrer Betriebsangehörigen erfreuen. Das Sozialwerk der Eisenbahn hat sich mit einem Namhaften Betrag an der Ausgestaltung der Feier beteiligt, wie auch die Eisenbahnbediensteten selbst aus privaten Mitteln Spenden an den Weihnachtsmann übermitteln, so daß das Fest in größerem Rahmen gestartet werden kann. Alle Kinder der Eisenbahner und Waisenkinder vom 2. bis zum 14. Lebensjahr werden vom Lübecker Weihnachtsmann beschenkt, und außerdem an einer Kaffeetafel bewirtet werden. Vorträge, gemeinsame Lieder, ein Laienspiel der Lübecker Spielschar sowie weihnachtliche Musik werden der Veranstaltung das festliche Gepräge geben. Die Betriebsangehörigen, Pensionäre, Rentner und Witwen sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

  • Die B207 ist fertig! - HP 4.11.1958

    Die B207 ist fertig! - Heiligenhafener Post 4.11.1958
    1958 11 04 Die B207 ist fertig
  • Die Eisenbahner Speeldeel spielte - HP 19.2.1957

    Die Eisenbahner Speeldeel spielte - HP 19.2.1957
    ir Im Kursaal fand am Sonnabend eine zweite, diesmal öffentliche Aufführung des Bauernschwankes „Dat geiht to wiet" durch die Speeldeel des Sozialwerks der Bundesbahn statt. Das gleiche Stück war beim Wintervergnügen des Sozialwerks erfolgreich gewesen. Trotz der zahlreichen gleichzeitigen Veranstaltungen war der Besuch' recht gut. Der Vorsitzende des Sozialwerks, Inspektor Meier, sprach zur Begrüßung. Dann ging das Theaterspiel los!
    Unter der Regie von Harald Fleth fanden sich die Mitwirkenden zu einem natürlichen Spiel zusammen. Es wirkten mit: Henny Niedorf als Bäurin; Günther Fleth als Bauer, Hildegard Hopp als Anna, Willi Germann als „ewiger" Liebhaber
    und Harald Fleth als junger Bauer. Die kleine Speeldeel, die hier mit einem heiteren Stück in heimischer Sprache an die Oeffentlichkeit trat, spielt auch außerhalb von Heiligenhafen und hat sich vorgenommen, das Niederdeutsche, das stets soviel Beifall findet, zu pflegen.
  • Die ersten Gäste - HP 18.05.1954

    Die ersten Gäste - HP 18.05.1954

    ir. Seit einiger Zeit weilen die ersten privaten Gäste in Heiligenhafen. Sie kamen aus Westfalen und verbringen ihre frühen Ferien hier. Am heutigen Tage erwartet das Dünen-Hotel seine ersten Gäste, nachdem am Sonnabend hier die Saison-Eröffnung stattfand. Das Dünen-Hotel wird in der diesjährigen Saison laufend von Betriebsangehörigen der Howaldtwerke in Kiel aufgesucht werden. Für einen Teil des Gebäudes wurde ein fester Abschluß getätigt. - Das Reisebüro Templin meldet, daß erfreulicherweise die Buchungen in diesem Jahr frühzeitig liegen. Aus Berlin, Hamburg und Hannover werden schon in der Vorsaison mehr Gäste als im Vorjahr erwartet. Der Sonderzugverkehr setzt mit dem 5. Juni ds. Js. ein.

  • Die Polizei griff ein (Betrunkener auf Bahnhof) - HP 20.2.1959

    1959 02 20 Die Polizei griff ein Betrunkener auf Bahnhof
     
  • Die Strecke ist wieder frei - HP 12.11.1957

    Die Strecke ist wieder frei - HP 12.11.1957
    Der Bahnverkehr, der zwischen Heiligenhafen und Lütjenbrode wegen Bauarbeiten zum Teil unterbrochen war und durch Autobus-Pendelverkehr aufrecht erhalten wurde, wird am 13. 11. wieder voll aufgenommen.
  • Ein Jubiläum ca. 1962

     
    1962 Jubilaeum
    Das Foto wurde auf einer meiner Ausstellungen in der AUTOKRAFTHALLE öffentlich gezeigt.
    Zu Ostern 1998 waren noch einige ehemalige Eisenbahner zu Besuch und haben die Namen auf die Folie geschrieben.
  • Eine Fahrt nach Großenbrode-Kai - HP 11.9.1951

    Eine Fahrt nach Großenbrode-Kai - HP 11.9.1951

    Um 12.30 Uhr verläßt der Omnibus Heiligenhafen und gelangt nach kurzer Fahrt zur Haltestelle des ehemaligen Fliegerhorstes Großenbrode. Auf betonierter und gepflasterter Straße sieht man die Spuren der Sprengungen, die hier in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Auch die gewaltige Mole, die den Liegeplatz der Wasserflugzeuge abschloß, ist der Zerstörung anheimgefallen. Doch unmittelbar vor der Anlegestelle der Fähre ändert sich das Bild. Fleißige Hände haben eine imponierende Anlage geschaffen, die mit ihren Hallen und Gebäuden den nordischen Gästeneine würdige Empfangsstätte bietet.

    Fahrplanmäßig legt die "Danmark", das stattliche Fährschiff, um 12.30 Uhr, an der von einer Tiefbaufirma gebauten Brücke an, die sich nach Bedarf dem Wasserstande anpassen kann. Nachdem durch Lautsprecher in deutscher und dänischer Sprache die nordischen Gäste begrüßt und zur Zollkontrolle eingeladen sind, rollt ein Kraftwagen nach dem andern aus der "Danmark" heraus. 54 PKW´s, 2 große Omnibusse, 5 Motorräder und 1 Motorroller konnte man am Sonnabend, 8. Sept. 51, zählen. Unter diesen Kraftwagen sieht man prächtige Exemplare, die das Herz sachverständiger Kraftfahrer begeistern können. Einzelnde Reisende ohne Kraftwagen und Motorrad waren kaum festzustellen.

    Nachdem die Danmark in kurzer Zeit ihre Fracht an Land gesetzt hatte, bemühten sich deutsche Zollbeamte eifrig um die nordischen Reisenden. Eine wuchtige, gealtige Halle nahm die Nordländer auf, in der es lebhaft zuging. Die Zollabfertigung schien flott vor sich zu gehen, denn viele Reisende begaben sich schon zu ihren Kraftwagen, um durch das Tor des Zollplatzes in die Deutsche Bundesrepublik hineinzufahren. - Eine in der Zollhalle befindliche Posthilfsstelle der Deutschen Bundespost bietet Reisenden ihre schnelle Hilfe an. An einer Wechselstelle kann die mit nordischen Kronen prall gefüllte Börse in gute deutsche DM. umgewechselt werden.

    Um 14.04 Uhr läuft der Hamburger Expreß in Großenbrode-Kai ein. Er ist gut besetzt. Es kehren wohl meistens die Nordländer von ihrer Süd- und Südwestfahrt in ihre Heimat zurück. Auch manchen Westeuropäer lockt es, den Norden aufzusuchen.

    Wenn wir nun weiterhin Umschau halten, so fällt uns die großzügige Weiträumigkeit dieser ursprünglich militärischen Anlage auf, deren Gebäude den heutigen Zwecken sinnvoll dienstbar gemacht sind. Das ehemalige Offizierskasino ist Bahnhofsgaststätte und Strandhotel geworden, von dessen Terasse aus man über einen gepflegten Vorplatz auf die dunkelblaue See schauen kann. Überall bemerkt man die ordnende Hand. Gärtnerische Anlagen sind im Entstehen begriffen, die wohl schon im nächsten Jahr das Gesamtbild sichtbar verschönern dürften.

    Großenbrode-Kai ist ein sichtbares Zeichen Deutschen Aufbauwillens. Die Deutsche Bundesrepublik bemüht sich redlich, zur deutsch-dänischen Fährverbindung von Großenbrode-Kai nach dem dänischen Gjedser nach Kräften beizutragen.

    Großenbrode-Kai, ein lohnendes Ausflugsziel in unserem stillen Winkel Wagriens ! S.

  • Eine Seereise - HP 7.7.1953

    Eine Seereise - HP 7.7.1953

    mit dem Fährschiff "Schleswig-Holstein" unternahmen die Belegschaften einer Reihe landwirtschaftlicher Betriebe des Kreises Oldenburg am Sonntag von Heiligenhafen aus. Geplant war, rund um Fehmarn zu fahren. "Rasmus" hatte sich jedoch hindernd eingeschaltet und einen anderen Kurs bestimmt. So ging die Reise vom Fehmarnsund aus südwärts mit ausgedehnter Kaffee-Pause im Hafen Großenbrode-Kai, wo der überaus starke internationale Verkehr und das Einlaufen der Fährschiffe "Deutschland" und "Danmark" viel Neues und guten Ersatz für die ausgefallenen Seemeilen boten. Wenn auch die "Schleswig-Holstein" gut vertäut im Hafen lag, so war sie als schwimmende Tanzfläche immerhin eine Attraktion.

  • Eislage wie 1948 - HP 14.2.1956

    Eislage wie 1948 - HP 14.2.1956 Lokale Nachrichten
    ir. Das Eis wurde am Wochenende mit 15 cm gemessen. Damit hat es eine Stärke wie 1948 erreicht. Der andauernde Frost hat jetzt unseren Hafen einfrieren lassen, so daß er z. Zt. für die Schiffahrt gesperrt werden mußte. Auch im Sund und im Belt gibt es Eisfelder, der Weg für die Dänemark-Fähren ist aber frei durch den regelmäßigen Verkehr. Auch die Fehmarn-Fähren sind zu. Mehrere Heiligenhafener Kutter, die sich auf Fangfahrt befanden, liegen unter Bornholm. Die Fischerei in der Ostsee kam zum Erliegen. Auch unsere Nordseékutter mußten des schlechten Wetters wegen einige Tage der Vorwoche pausieren.
    Nach wie vor sind große Vogelscharen vor der Stadt, besonders zu beiden Seiten der Warderbrücke, zu sehen. Spieß-, Stock-, auch Reiherenten, Bleßhühner, Möwen warten auf die Fütterung bei der Wasserschutzpolizei. 50 Pfd. Schrot oder Hafer werden täglich verbraucht. Die Nachlese halten jedesmal die Spatzen. An der Ostspitze des Graswarders halten sich zahlreiche Schwäne auf, sie suchen offenees Wasser.
  • Erster Gleisplan von 1897

     

    1897 komplett sw72dpi

    Bildquelle: Stadtarchiv Heiligenhafen

     

    Noch eingezeichnet ist der direkte Weg zur Dampferanlegestelle, welcher nun durch die Gleisanlagen versperrt wurde.

    Die erste Drehscheibe hatte einen Durchmesser von nur 10,5 Metern, gegenüber der später verwendeten Drehscheibe mit 16,2 Metern Durchmesser.

    Das Gleis Nr. 8 führte zu einer Gleiswaage und wirkt etwas abgespreizt gegenüber der späteren Lage vor der Stirnseite vom Güterschuppen.

    Der rechteckige Lokschuppen ist noch relativ klein, der Teil über das Gleis 2 wurde in den 1930er Jahren im Zuge von Vergrößerungen entfernt.

    Sehr interessant ist die Lage des Bahnhofes direkt am Hafenbecken, das in diesem Bereich später verlandet ist. Heute befindet sich hier das SVH Vereinsheim.

  • Fahrt der Sundfähre - HP 25.8.1953

    Fahrt der Sundfähre - HP 25.8.1953

    ir. Am Sonntag fuhr noch einmal die Fehmarnsund-Fähre "Schleswig-Holstein" von Heiligenhafen aus in See. Es zeigte sich jedoch, daß das fast herbstlich anmutende Wetter und die stark verringerte Zahl der Badegäste so eine Fahrt kaum lohnend erscheinen lassen. In Heiligenhafen gingen 65 Reisende an Bord, am Sund wurden noch weitere aufgenommen.

  • Gegen die Sandentnahme - HP 10.3.1959

    1959 03 10 Gegen die Sandentnahme
     
  • Gegen Verschmutzung - HP 22.11.1957

    Gegen Verschmutzung - HP 22.11.1957
    ir Dem Abwandern von Schuttmassen in die Fahrrinne will man jetzt durch einen Dammbau begegnen. Etwa 200 Meter vom Ufer entfernt wird ein 150 m langen Steindamm zum Schutz der Fahrrinne gebaut. Lange schon war man sich der Gefahr bewußt, die der Schuttabladeplatz am Bahnhof für Fahrrinne und Hafeneinfahrt heraufbeschwor. Besonders die Werft Göttsch hatte unter dem Antreiben von Unrat und Schlamm zu leiden, so daß sie nur mit ständiger Mühe
    Ihre Slipanlage arbeitsfähig erhalten konnte. Der jetzt von der Stadt gesetzte Damm ist so hoch, daß auch bei etwas höherem Wasser die Gefahr der Verschmutzung gebannt erscheint.
  • Geheimnisvolles Auto - HP 21.10.1958

    Geheimnisvolles Auto - Heiligenhafener Post 21.10.1958
    1958 10 21 Geheimnisvolles Auto aus GB mit Polizeischutz
  • Gleisplan 1970

    1970-09_Gleisplan_s-w Slg. Sven Gorgos
  • Gleisplan 1970 II

    Gleisplan Juli 1970

     

    1970_Gleisplan Slg. Sven Gorgos

  • Gleisplan Bahnhof Heiligenhafen und aktuelle Bebauung

     
    2017 Gleiplan auf Google web
     
  • Großenbrode endgültig Fährhafen - HP 6.3.1951

    Großenbrode endgültig Fährhafen - HP 6.3.1951

    Die Ende letzter Woche in Großenbrode durchgeführten Besichtigungen und Besprechungen, an denen Vertreter der dänischen Staatsbahn, der Bundesbahn, des Oberfinanzpräsidiums der Landesregierung und des Kreises teilnahmen, führten zu dem endgültigen Beschluß, Großenbrode zum Fährhafen auszubauen. Gemessen an der Bedeutung der zu schaffenden Nord-Süd-Verbindung sind die in Großenbrode zu schaffenden Neu- bezw. Umbauten nur geringen Umfangs. Die z. Zt. gesprengte Mole wird als Wellenbrecher wieder hergestellt und durch Nachbaggerung die Fahrrinne auf sieben Meter vertieft werden. Die vorhandenen Gebäude dürften vorerst für die Unterbringung von Polizei-, Zoll- u. Bahndienststellen ausreichen, zumal auch das Landeserziehungsheim für den Hafenbetrieb frei gemacht werden soll. Durch die Mitropa wird ein Gaststätten- bezw. Hotelbetrieb aufgezogen, der ebenfalls in vorhandenen Räumen untergebracht wird. - Weil Fahrzeuge nur mit leerem Tank die Fähre benutzen dürfen, also jedes Fahrzeug, das auf deutschem Boden weiterrollt, neu mit Brennstoff versorgt werden muß, wird am Hafen eine Großtankstelle entstehen. Der Eisenbahnverkehr wird über eine zu erbauende Ringbahn geführt, die eine schnelle Abwicklung des Verkehrs gewährleisten wird.

    Heiligenhafen wird zunächst insofern beteiligt sein, als das für die Gesamtarbeiten verantwortliche Baubüro sowie Dienststellen für Zoll und Bahn hier untergebracht werden. - Mit den Bauarbeiten wird sofort begonnen, da man den bereits festgelegten Eröffnungstermin einhalten will. Die Anfuhr von Baumaterial hat bereits begonnen.

    Am Freitag startete von Hamburg aus mit dem Zweck der Streckenerprobung der erste Schnelltriebwagen. Nach 2 Stunden 32 Minuten traf der Wagen am Fährhafen ein. Es wird damit gerechnet, daß durch Streckenbegradigung die Fahrzeit noch erheblich herabgedrückt werden kann.

    Anm.: Der Text enthält die Rechtschreibung von 1951!

  • Großes Richtfest - HP 1.9.1953

    Großes Richtfest - HP 1.9.1953

    ir. Kürzlich wurden 46 Wohnungen der Bundesbahn in Heiligenhafen gerichtet. Es handelte sich um den 2. Bauabschnitt. Bei einer großen Feier im Hotel "Zur Börse", an der 125 Personen teilnahmen, waren auch Vertreter der Bundesbahn, der Baugesellschaft Norden (Hamburg) und Bürgermeister Matz anwesend...

  • Großsilo ist bald fertig - Heiligenhafen, den 15. Juli 1958 (HP)

    Großsilo ist bald fertig - Heiligenhafen, den 15. Juli 1958 (HP)

    at Am Hafen geht der Großsilo der „Oldenburger Landwirtschaftlichen Ein-und Verkaufsgenossenschaft" seiner Voll­endung entgegen. Ueber 30 Meter hoch ist der fast nur aus Eisen bestehende Bau. Die fortschreitende Technisierung der Landwirtschaft macht es notwen­dig, daß die Druschzeiten verkürzt wer­den. Man drischt nicht mehr wie früher das ganze Jahr über, sondern erledigt etwa dreiviertel in den Monaten August-September. Das bedeutet, daß ein grösserer Teil des Getreides früher als sonst der sofortigen Einlagerung bedarf. Die niedrigen Seefrachtgebühren be­stimmten die Absicht der Genossenschaft, den neuen Großsilo für Getreide in Hei­ligenhafen zu errichten. Diese Absicht bestand bereits 1939, als man den Platz des jetzigen Hafenhauses für den Silo­bau ausersehen hatte.

    Obwohl in Anbetracht des Getreide­umschlages auf Kreisebene der Silo­raum noch immer nicht ausreicht, so ist der Neubau in Heiligenhafen doch als Fortschritt zu werten. Die Stadtver­waltung hofft, durch die Ehöhung des Getreideumschlages auch zu einer Er-« höhung der Hafengebühren zu kommen. -

    Die neuartige Anlage des Silos hat-abweichend vom alten System runda Eisenbehälter, die Zeillenartig eingeteilt sind. Diese großen Röhren sollein etwa je 3000 Tonnen Getreide aufnehmen kön­nen. Außer dem günstigen Umstand, daß die Erzeuger jederzeit über ihr einge­lagertes Getreide verfügen können, ist noch die Anschaffung einer Trocknungs­anlage zu erwähnen, die für die- nächste Zeit geplant ist. Jetzt ,noch, im Rohbau, gibt dieser eigenartige Baustil dem Hafen ein etwas fremd anmutendes Gesicht.

     
  • Hafenbild wird sich verändern - HP 3.1.1958

    Hafenbild wird sich verändern - HP 3.1.1958

    ir Wohl im Laufe des neu begonnenen Jahres dürfte sich das vertraute Bild unseres Hafens an einer Stelle erheblich ändern. Wenn jetzt die großen Silos der Firmen Jessen und Luken & Jessen den Südkai beherrschen, so erhalten diese bald eine Konkurrenz. Ein neuer Großsilo, seit langem geplant, ist im Entste­hen. Bereits zu Ende des vorigen Jahres wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen. Oestlich des Jessen'schen Silos baut die Ein- und Verkaufsgenossen­schaft, Oldenburg. Der Silo wird in ganz moderner Form errichtet und mit einer Höhe von 34 m der höchste unserer Stadt sein.

  • Heiligenhafen

    Bahnhof Heiligenhafen

    KOE Km 43,36 - DB Km 0,00

     

    1930_hgn 

    Bahnhof Heiligenhafen im Frühjahr 1930
    Fotos: Graßhoff, Digitale Bildbearbeitung: Horst Hoffmann

     


    Daten:

    Mai 1897 Richtfest für das Bahnhofsgebäude Heiligenhafen

    17. 1.1898 Inbetriebnahme der Strecke Oldenburg - Heiligenhafen durch die KOE.

    17. 1.1898 Inbetriebnahme der Hafenbahn in Heiligenhafen durch die KOE

    01.08.1941 Die KOE verliert Selbstständigkeit und geht an die Reichsbahn über.

    xx.xx.1960 Rückbau von Gleisanlagen am Hafen, es bleibt nur noch ein Gleis.

    08.05.1962 Sprengung des Betonsockels für den Kohlenkran

    xx.xx.1974 Erneuerung der Gleisanlagen.

    29. 5.1976 Einstellung des Personenverkehrs.

    März 1985 Rückbau der restlichen Gleisanlagen

     

    Weiterführende Links:

    Wiki: Kreis Oldenburger Eisenbahn

     

  • Heiligenhafen - Hamburg in 2 Stunden 42 Minuten - HP 9.10.1951

    Heiligenhafen - Hamburg in 2 Stunden 42 Minuten - HP 9.10.1951

    Wie die Bundesbahn mitteilt, ist im Winterfahrplan, der im allgemeinen unverändert geblieben ist, auf der Strecke Hamburg - Heiligenhafen - Hamburg eine begrüßenswerte Verbesserung in sofern eingetreten, als das Triebwagenpaar Hamburg - Großenbrode-Kai in Lütjenbrode hält und ein Umsteigen der Fährgäste von und nach Heiligenhafen gestattet. Die Anschlüsse in Lütjenbrode werden durch die fahrplanmäßigen Fehmarnzüge hergestellt. Man kann also fahren: Ab Hamburg 11.26 (an Heiligenhafen 14.06), ab Heiligenhafen 14.25 (an Hamburg 17.07).

  • Heiligenhafen gewinnt Anschluß an das Eisenbahnnetz - HP 13.5.1955

    Heiligenhafen gewinnt Anschluß an das Eisenbahnnetz - HP 13.5.1955
    1955 05 13 HP Heiligenhafen gewinnt Anschluß an das Eisenbahnnetz A
    1955 05 13 HP Heiligenhafen gewinnt Anschluß an das Eisenbahnnetz B
  • Heiligenhafen wird Eisenbahnerstadt - HP 24.12.1956

    Heiligenhafen wird Eisenbahnerstadt - HP 24.12.1956
    ir Donnerstag nachmittag wehten Fahnen und Richtkränze über Heiligenhafens jüngstem Stadtteil. 32 Wohnungen der Bundesbahn wurden auf dem leuen Baugelände Stiftstraße—Möwenstraße—Bundesstraße gerichtet.
    Für die Besatzung des zweiten deutschen Fährschiffes, das im Frühjahr in Dienst gestellt werden soll, werden hier Wohnungen geschaffen. Da der Raum aber noch nicht ausreichend ist, sollen noch 30 Wohnungen an anderer Stelle gebaut werden. Wie die Vertreter der Bundesbahn und der Baugesellschaft angaben, sind bereits Verhandlungen mit der Stadt um Baugelände aufgenommen.
    Die jetzt gerichteten Wohnungen sollen zum 1. Mai bezugsfertig sein. Es sind recht ansprechende Raumverhältnisse vorgesehen: 3- und 4-Zimmerwohnungen bis zu 60 qm Wohnraum, mit Nebengelaß, Bad und Mehrraumheizung. Das Gesamtprojekt erfordert rund 700 000 DM.
    Die 32 Wohnungen verteilen sich auf 3 doppelgeschossige Blocks, einen von '16 und zwei von je 8 Wohnungen. Den größen Wohnblock errichtet die Firma Johs. Boller, Heiligenhafen, die beiden kleineren die Firmen Fr. Ernst und Paul Hansen, Oldenburg. Die gesamten Zimmererarbeiten liefert die hiesige Firma Joh. Boldt. Die Bauleitung und -betreuung liegt in den Händen der Wohnungsbaugesellschaft Schleswig-Holstein-, Kiel.
    Sehr viele Beteiligte gab es diesmal bei dem großen Richtfest. Zimmerpolier Gust. Mock sprach den Richtspruch hoch über den Köpfen der Zuschauer, sein dreimaliger Hammerschlag und das zerschmetterte Glas werden den Häusern sicherlich Glück bringen. Im „Deutschen Haus" war anschließend die Tafel zum Richtschmaus vorbereitet. Als Vertreter der Bundesbahn nahmen Amtmann Wessel und Oberinsp. Göden, beide von der Bundesbahndirektion Hamburg, teil. Von der Stadt waren Bürgervorsteher Krumlinde und Stadtrat Grapengeter, von der Wohnungsbaugesellschaft Schleswig-Holstein u. a. die beiden Direktoren Schmidt und Nitsche anwesend.
  • Heiligenhafen, Stadt der Eisenbahner - HP 11.5.1954

    Heiligenhafen, Stadt der Eisenbahner - HP 11.5.1954

    ir. Wenn man jetzt durch Heiligenhafen geht und die Neubauten des letzten Jahres betrachtet, so fallen die neuen Häuser der Bundesbahn durch ihre schmucke Bauweise auf. 72 neue Wohnungen konnten bislang von Bediensteten der Bundesbahn bezogen werden. Das sind mehr, als irgend eine Berufsparte sonst in der gleichen Zeit in unserer Stadt für sich einnahm. Nicht einmal die Fischer konnten damit zahlenmäßig konkurrieren. Und noch weitere Bauten der Bundesbahn sind angekündigt. Von den 40 geplanten sollen 26 sofort gebaut werden. Das ist dringend nötig, denn das Haus "Mautgreve" und die Villa "Seeblick", die für den allgemeinen Fremdenverkehr bestimmt sind, mußten schon für Eisenbahner und Angehörige der Paßkontrolle belegt werden, die zum Dienst in Großenbrode berufen wurden und baldmöglichst eine Wohnung in Heiligenhafen erhalten sollen. Durch den Fährverkehr nach Dänemark, durch den internationalen Durchgangsverkehr über Großenbrode, wird Heiligenhafen zur Eisenbahnerstadt.

    Am 17. Januar 1898, als der erste Zug der damaligen Kreiseisenbahn vom Heiligenhafener Bahnhof abfuhr, ahnte noch niemand diese Entwicklung. Mit wenigen Bediensteten konnte der damalige Verkehr abgewickelt werden. Allmählich nahm die Zahl der täglich ein- und auslaufenden Züge zu. Das Eisenbahn-Betriebswerk Heiligenhafen entstand und wuchs. Ueber 100 Bedienstete umfaßt es jetzt mit den Angehörigen der Fehmarn-Sundfähre. Zu diesen 100 Familien kommen rund 50 der zum hiesigen Bahnhof gehörigen ANgestellten, Arbeiter und Beamten dazu. Ferner leben 80 Rentner und Pensionäre am hiesigen Ort. Insgesamt beherbergt Heiligenhafen rund 230 Eisenbahner-Familien.

    Nun kamen aber mit der Eröffnung des Skandinavienverkehrs noch viele neue hinzu. Es begann eine ganz neue Entwicklung. 85 Bedienstete zählt das Fährschiff "Deutschland". Der überwiegende Teil ihrer Familien wohnt in Heiligenhafen. Weitere 80 - 90 Bedienstete aber werden jetzt mit Beginn des Sommerfahrplans (23. Mai) zusätzlich eingesetzt werden. Auch diese Menschen werden in Heiligenhafen eine neue Heimat finden. Sogar ein Teil der 29 Eisenbahner des Bahnhofs Großenbrode wohnt in Heiligenhafen.

    Im Gefolge der Eisenbahner befinden sich auch noch eine stattliche Anzahl anderer Menschen, die auf demselben Wege in Heiligenhafen ansässig wurden oder noch werden wollen. Das sind vor allem die Angehörigen der Wirtschaftsbetriebe des Fährschiffs. Von ihren rund 70 Angestellten wohnen schon viele mit ihren Familien hier. Der Gastronom der "Deutschland" ist bestrebt, durch eine eigens dazu gegründete Baugesellschaft den Wohnungsbau weiter zu beschleunigen. Die ersten Häuser wurden bereits gebaut, und der Chef selbst hat auch ein schönes Plätzchen auf der Ecke Eichholzweg - Wildkoppelweg für sein eigenes Heim gefunden. Außerdem haben sich eine Reihe von Angehörigen des Zollamtes und der Paßkontrollstelle von Großenbrode-Kai in Heiligenhafen niedergelassen. Alles in allem gerechnet kann man sagen, daß zu den 230 Heiligenhafener Eisenbahnerfamilien in absehbarer Zeit noch einmal so viele Hausstände durch den Großenbroder Fährverkehr nach Heiligenhafen kamen. Man wird also in Zukunft nicht nur von Heiligenhafen als Badeort und Stadt der Fischer sondern auch als Stadt der Eisenbahner sprechen dürfen.

    Die neu Hinzugezogenen kamen aus dem ganzen Bundesgebiet, rund ein Drittel jedoch aus dem Raum Hamburg. Das Einleben am fremden Ort war gar nicht so einfach. Die Wohnungen wurden gleich gelobt, darin hatten viele Familien gern getauscht. Die Männer, die auf dem Fährschiff beschäftigt sind, zeigten sich auch von dem neuen sauberen Dienst befriedigt. Aber es gab auch Nachteile. Die neuen Wohnungen liegen recht weit vom Bahnhof. Darum sollen auch die weiteren an der Postlandstraße und nicht mehr im Westen der Stadt gebaut werden. Auch will die Bahn versuchen, einen besseren Zubringerdienst nach Großenbrode hin und her einzurichten. Für die Hamburger machte sich der hiesige niedrige Ortsklassentarif recht unangenehm bemerkbar. Während sie in Hamburg einen Sondertarif bekamen, gab es hier nur den Tarif C, das bedeutet einen mönatlichen Verlust von durchschnittlich 70 bis 80 DM pro Familie. Dabei stellten die Hausfrauen bald fest, daß so manches wie z.B. Obst, Gemüse, sogar Fisch und Textilien in der Großstadt billiger auf den Tisch kam. Die Lebenshaltungskosten waren gestiegen, der Verdienst gefallen. Es ist daher nur zu erklärlich, daß es gerade die Eisenbahner waren, die den von der Stadt vor einiger Zeit weitergeleiteten Antrag auf Tarifklassenerhöhung wünschten. Für die Frauen war wohl überhaupt die Umstellung schwieriger als für ihre Männer. Wer an die Großstadt gewöhnt ist, findet zunächst einmal, daß hier "nichts los" ist. Sehr rühmend wurde bei dieser Frage das neue Kino bewertet, das auch von den Großstädtern gelobt wurde. Nun hofft ja alles auf den Sommer und daß dann bei dem einsetzenden Badebetrieb auch die einstigen Großstadtbewohnerinnen sich in Heiligenhafen einleben werden. Sicher werden das ja die Kinder tun, die nun mit der Freiheit und den Spiel- und Tummelgelegenheiten unseres Ortes einen guten und schönen Tausch gemacht haben. Sehr erfreut zeigten sich die Eltern, daß schulisch ihren Mädchen und Jungen keine Nachteile entstanden, da alle Schulgattungen vorhanden sind.

  • Hochstraße bei Heiligenhafen und Sand vom Graswarder - HP 13.2.1959

    1959 02 13 Hochstrasse bei Heiligenhafen und Sand vom Graswar
     
  • Im Zeichen der Fastnacht - HP 14.2.1956

    Im Zeichen der Fastnacht - HP 14.2.1956
    Das Eisenbahn - Sozialwerk hatte die Eisenbahner und ihre Angehörigen in den Kursaal zu einem Kappenfest geladen. Außer einer schwungvollen Kapelle, die durch Vermittlung des Lübecker Sozialwerks kam, gab es eine lustige plattdeutsche Theateraufführung „Volle PenSion mit Familienanschluß'. Die Theatergruppe, geleitet von Frau Freikowski, besonders die Hauptdarsteller Willi Gehrmann und Frau Niedorf, ernteten herzlichen Beifall. Rund 250 Eisenbahner und Angehörige begingen ein stimmungsvolles Fest.
  • Immer mehr Reisende und Autos - Heiligenhafener Post 18.7.1958

    Immer mehr Reisende und Autos - Heiligenhafener Post 18.7.1958

    at Wir merken es in Heiligenhafen selbst, daß der Verkehrsstrom zugenommen hat. Manchmal ist es eine ganze Zeit nicht möglich, zum Beispiel die Lauritz-Maßmann-Straße zu überschreiten. Die Auto­ketten wollen oft nicht zu Ende gehen. Das ist auch kein Wunder, denn jedes Wochenende meldet Großenbrode Kai neue Rekordzahlen. Durch die Indienst­stellung des größeren Fährschiffes der Route Großenbrode—Gedser, der „The­odor Heuß", ist eine erhebliche Ver­stärkung des Durchgangsreiseverkehrs er­möglicht worden. So meldet die Bundes­bahn vom letzten Wochenende neue Re­kordzahlen. Etwa 2400 Personenautos und eine größere Anzahl von Omnibussen wurden befördert, fast 25000 Reisende benutzten die Fährverbindung über Grossenbrode Kai.

  • In den Hafen gefallen und gerettet - HP 6.9.1957

    In den Hafen gefallen und gerettet - HP 6.9.1957
    ir. Am Mittwochmittag fiel der 6 jährige Sohn des Grenzschutzbeamten Labinski in der Nähe des Silos in den Hafen. Den Unfall bemerkte sofort der an den Bahngleisen arbeitende Erwin Blohs aus Großenbrode. Sofort sprang er dem Jungen nach und rettete ihn.
  • In Heiligenhafen werden Konfirmiert - HP 17.2.1959

    1959 02 17 In Heiligenhafen werden Konfirmiert
     
  • In Kürze (Die neue Straßendurchfahrt) - HP 6.4.1956

    In Kürze (Die neue Straßendurchfahrt) - HP 6.4.1956
    Die neue Straßendurchfahrt ist nun in Arbeit genommen worden. Das Straßenbauamt Plön erteilte der Firma Alpen aus Neustadt den Arbeitsauftrag. Am Wilhelmsplatz, an der Abzweigung von der Bundesstraße, wird schon eifrig „gebuddelt". Die neue Straßenführung zur Hafenstraße ist bereits deutlich erkennbar. Leider mußten in der Anlage vor dem Bahnhof, durch die sie läuft, einige Bäume weichen.
  • In Kürze (Eine Gleisverlegung ist am Hafen) - HP 20.7.1956

    In Kürze - HP 20.7.1956
    Eine Gleisverlegung ist am Hafen geplant. Der vorhandene Prellbock soll weiter nach Osten zurückgenommen werden. Dadurch würde der Fischanlandeplatz vergrößert. Die Fischverwertungsgenossenschaft hat ein Interesse daran. Verhandlungen zwischen Bahn und Stadt werden demnächst die Angelegenheit klären.
  • Kappenfest der Bundesbahnbediensteten - HP 15.2.1952

    Kappenfest der Bundesbahnbediensteten- HP 15.2.1952

    Zum ersten Mal nach dem Kriege wird im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen von Eisenbahnern ein Kappenfest im Kurhaus Heiligenhafen am Sonnabend, dem 16.2.1952, im Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft durchgeführt. Zu dieser Veranstaltung sind neben allen aktiven Bediensteten der zu dem Ortsverwaltungsbereich gehörenden Dienststellen die Pensionäre, die Rentner und Hinterbliebenen mit ihren Familienangehörigen herzlichst eingeladen.

  • Leiter des Bahnhofes erkrankt - HP 3.1.1959

    1959 01 03 Leiter des Bahnhofes erkrankt Jetzt Karl Heinz
     
  • Liegewagen bereits eingesetzt - HP 28.6.1955

    Liegewagen bereits eingesetzt - HP 28.6.1955
    ir. Zum ersten Mal wird ein aus den Aplen kommender Liegewagenzug in dieser Saison bis Heiligenhafen durchfahren. Ab Dortmund steht er jeden Dienstag den an die Ostsee reisenden Gästen zur Verfügung. Außerdem laufen von derselben Reisegesellschaft noch 2 Sonderzüge am gleichen Tag, einer von Bielefeld und einer von Hannover. Kürzlich weilte der Werbeleiter dieser Gesellschaft hier und machte 74 Farbaufnahmen, die zu Werbezwecken dienen werden. Die bisherigen Buchungen der Gesellschaft lassen erwarten, daß die Zahl der Vorjahresgäste ganz bestimmt erreicht wird. Es sind etwa 50 Prozent "alte Gäste" dabei, die schon in Heiligenhafen waren.
  • Lokale Nachrichten - HP 28.2.1958

    Lokale Nachrichten - HP 28.2.1958
    1958 02 28 Lokale Nachrichten Schneewehen tuermen sich
  • Lokale Nachrichten (Rangiermeister i.R. Friedrich Manteufel) - HP 10.7.1959

    1959 07 10 Lokale Nachrichten Rangiermeister i R Friedrich
     
  • Luftbild Heiligenhafen

    1958_LUFTBILD_1 Slg. Sven GorgosBildquelle: FVW Heiligenhafen
  • Mit Bäder-Expreß nach Heiligenhafen - HP 26.1.1951

    Mit Bäder-Expreß nach Heiligenhafen - HP 26.1.1951

    Während der Badesaison 1951 wird die Bundesbahn einmal wöchentlich ihren Polsterzug auf der Strecke Kassel - Hannover - Hamburg - Neustadt - Heiligenhafen einsetzen. Der Zug, der am 28. Juni erstmalig fahren soll, nimmt 800 Personen auf.

  • Mit der Bundesbahn nach Hamburg - HP 24.7.1953

    Mit der Bundesbahn nach Hamburg - HP 24.7.1953

    Zum Lichtfest auf der Alster und zum Deutschen Turnfest am 8./9. August startet die Bundesbahn von Heiligenhafen aus Sonderzüge nach Hamburg. - Auch für Fahrten zum Trachtenfest nach Neustadt am 2. und 5. August bietet die Bundesbahn günstige Fahrgelegenheiten.

    Am 26. Juli ds. Js. wird das Fährschiff "Schleswig-Holstein" vom Fährhafen zu einer Fahrt in See auslaufen. Von Heiligenhafen aus Anfahrt auf dem Schienenwege.

  • Neue Gäste in Heiligenhafen - HP 12.6.1951

    Neue Gäste in Heiligenhafen - HP 12.6.1951

    ms. 18 Kurgäste, sehr zufrieden und begeistert über die Beföerung mit Polsterwagen - dem Ostseesonderzug - sind aus der Umgebung von Braunschweig, Kassel und Hannover in Heiligenhafen eingetroffen. Der 1. Transport der Ferienreise G.m.b.H. Bielefeld traf am Donnerstag, d. 7. Juni, hier ein. Die Ferienreise G.m.b.H. Bielefeld wird laufen jeden Donnerstag mit einem Polsterzug (Ostseesonderzug) die Gäste aus dem Westen und Süden Deutschlands nach Heiligenhafen bringen. Mit Quartier und Verpflegung, die als sehr gut bezeichnet werden, sind die Gäste zufrieden. Auch für weitere Gäste, die Heiligenhafen erwartet, stehen gute Quartiere bereit und es wird alles getan werden, um den Gästen ihren Aufenthalt recht angenehm zu gestalten. - Die ersten Gäste der Ferienreise G.m.b.H. waren bereits zum Fest der Großen Bürgergilde am 8. Juni eingeladen. Die angekündigten Fahrten zum Feuerschiff Fehmarnbelt und die Fahrten in die Holsteinische Schweiz mit dem Autobus des Unternehmens Salaske lösten bei den ersten Badegästen besondere Freude aus. Sie sprachen Dank und Anerkennung aus für die Bemühungen, welche aufgewandt wurden, ihnen den Aufenthalt in unserer Badestadt so angenehm wie möglich zu machen. Möge der Wettergott viel Sonne bringen, damit die Gäste sich recht gut erholen und an die Zeit ihres Ferienaufenthaltes im Ostseebad Heiligenhafen noch lange nach ihrer Heimkehr zurückdenken.

  • Neue Gäste treffen ein - HP 22.8.1950

    Neue Gäste treffen ein - Lokale Nachrichten - HP 22.8.1950
    Am Sonntag trafen 178 Gäste in Heiligenhafen ein, davon 156 mit dem Sonderzug der "Ferienreise-GmbH."
  • Neue Slipanlage Göttsch - HP 01.03.1957

    Neue Slipanlage Göttsch - HP 01.03.1957
    1957 03 01 Neue Slipanlage Goettsch
  • Neue Spitzenbeleuchtung der Eisenbahnzüge - HP 31.7.1956

    Neue Spitzenbeleuchtung der Eisenbahnzüge - HP 31.7.1956
    Ein neuartiges Zugspitzensignal, das sich in den letzten Jahren auf verschiedenen Nebenbahnstrecken der Bundesbahn gut bewährt hat, wird am 1: 8. ds. Js. auch auf zwei Strecken des Lübecker Raums, nämlich auf den Strecken Fehmarnsund — Orth (Fehm.) und Lübeck V bf — Lübeck- Schlutup eingeführt. Die Spitze eines Zuges oder Triebwagens wird bei Dunkelheit anstelle der bisher verwendeten 2 Laternen durch drei weiß leuchtende Laternen gekennzeichnet, die etwa in Form eines „A" angeordnet sind. Dadurch soll erreicht werden, daß bei parallelem Verlauf von Bahn und Straße oder bei sehr schrägen Kreuzungen entgegenkommende Eisenbahnfahrzeuge eindeutig als solche zu erkennen sind und nicht mit Straßenfahrzeugen verwechselt werden können. 
    Die Bundesbahn erhofft sich auch hiervon eine weitere Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Bahnübergängen.
  • Neuer Gästetransport - Lokale Nachrichten - HP 15.8.1950

    Neuer Gästetransport - Lokale Nachrichten - HP 15.8.1950
    Am Sonntag traf ein Sonderzug der Ferienreise G.m.b.H. wieder mit 200 Kurgästen in Heiligenhafen ein. Die Aussichten auf weitere Transporte werden von der Reisegesellschaft als äußerst günstig bezeichnet. In einer Besprechung mit dem Vorsitzenden des Bürger- und Verkehrsvereins äußerte sich der Leiter der Ferienreise G.m.b.H. dahin, daß mit einer guten Belegung unseres Bades bis weit in den September hinein zu rechnen sei. Auch das nächste Jahr dürfte nach Beurteilung des Reisebüros mit günstigen Abschlüssen gerechnet werden. Man erwartet, daß durch das bevorstehende Anlaufen der westdeutschen Industrie im nächsten Jahr ein verstärkter Reiseverkehr einsetzt. Es wird bereits daran gearbeitet, die nächstjährigen Ferienreisen auf einer neuen Kalkulationsbasis durchzuführen und zwar dahingehend, daß Reisekosten zu Gunsten der Zimmervermieter eingespart werden sollen.
  • Neuer Hochsilo - HP 25.8.1953

    Neuer Hochsilo - HP 25.8.1953

    ir. In den nächsten drei Jahren soll am Hafen ein neuer großer Silo neben den bereits vorhandenen entstehen. Dieses große Projekt wird von einer Genossenschaft verwirklicht werden. Es wird das Hafenbild wesentlich neu bestimmen und den jetzt schon regen Hafenbetrieb weiterhin fördern.

  • Noch 12 Wohnungen - HP 30.4.1954

    Noch 12 Wohnungen - HP 30.4.1954

    ir. Nachdem mit dem 1. Bauabschnitt des Wohnungsbaues für das gastronomische Personal des Fährschiffs "Deutschland" begonnen wurde und damit 8 Wohnungen entstehen, soll auch in diesem Sommer mit dem 2. Bauabschnitt, d. h. mit 12 weiteren Wohnungen begonnen werden. Z. Zt. wird die Platzfrage dafür geklärt.

  • Noch 16 Wohnungen - HP 12.11.1954

    Noch 16 Wohnungen - HP 12.11.1954

    ir. Der Gastronom der "Deutschland", Stegmann, der für seine Angestellten bereits acht Wohnungen in Heiligenhafen errichtet hat, plant noch etwa 16 weitere Wohnungen zum gleichen Zweck zu schaffen. Auch sie sollen am Hansaweg entstehen. Es sind zweigeschossige Häuser mit je vier Wohnungen vorgesehen.

  • Pause auf dem Bahnhof Heiligenhafen ca.1940-48

    Personen: Heinrich Bahr - ? Hass - Karl Lindholm
    1939 HeinrichBahr Hass KarlLindholm
    Foto: Karl Lindholm, Slg. Sven Gorgos
  • Postkarte Heiligenhafen (ca. 1963-1968)

    196x hgf
  • Prüfung der Rückbaumöglichkeiten

    Prüfung der Rückbaumöglichkeiten von Gleisanlagen auf dem Bahnhof Heiligenhafen
    und für die Südkurve des Lütjenbroder Dreiecks vom 24.11.1973:
     
  • Ratsnachlese - HP 10.5.1957

    Ratsnachlese - HP 10.5.1957
    ir Aus der letzten Stadtverordnetensitzung gebem wir noch folgendes bekannt: Der Schutt-Abladeplatz am Bahnhof wurde vom Stv. Koßler angesprochen. Der Bürgermeister erklärte darauf, daß die Angelegenheit schon in den Ausschüssen behandelt wurde und daß man ernstlich gewillt ist, eine Uferbefestigung zum Schutze der Fahrrinne vor Verschmutzung zu schaffen. Er hoffe, es könne noch im Laufe des Sommers dazu kommen. Mit Steinplatten wolle man die 'Böschung abschirmen und denke weiter unten evtl. auch an Faschinenbau. Ein Teil der Steine dazu set schon geschlagen, ein weiterer aber müsse jetzt noch dazukommen.
    Die Bahnhofstoiletten kamen auch zur Sprache. Stadtrat Schmütsch berichtete, dam die Stadt sich um eine Verbesserung der Anlage an die Bahn- gewendet habe, jedoch die Antwort erhalten habe, daß von hier aus dazu keine Möglichkeit bestehe, sondern man sich an die Bundesbähndirektion in Hamburg zu wenden habe. Die Frage der sanitären Anlagen im Bahnhof ist schon alt und taucht immerc wieder in den Sitzungen auf, ohne daß bisher eine Abänderung geschaffen werden konnte.
  • Reisezugverkehr am Bahnhof Heiligenhafen um zwei Drittel eingeschränkt

    1974 05 28 Reisezugverkehr zwei drittel eingeschraenkt sw
  • Richtfest - HP 24.1.1958

    Richtfest - HP 24.1.1958

    gab es dieser Tage an der Königsberger Straße. Das vierte Eisen­bahner-Wohnhaus, durch die Wohnungs­baugesellschaft Schleswig-Holstein er­richtet ,war so weit. Hier entstehen zum Frühjahr bezugsfertig acht neue Wohnun­gen für Bundesbahnbedienstete der Fähr­schiffe.

  • Richtfest beim Silo - HP 12.8.1958

    Richtfest beim Silo - Heiligenhafener Post 12.8.1958
    Am Freitag konnte bei dem großen Silo der Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft das Richtfest feierlich begangen werden. Gleichzeitig nahm der rote Stahlkoloss das erste Getreide auf.
     
  • Ringlokschuppen Bw Heiligenhafen

    Ringlokschuppen Heiligenhafen
     
    Der Ringlokschuppen für das Bw Heiligenhafen wurde im Herbst 1938 errichtet. In der Planung wurde eine spätere Erweiterung von 4 auf 5 Stände vorgesehen, welche jedoch nie ausgeführt worden ist. Im Herbst 1974 wurde der Lokschuppen abgebrochen, die LEV errichtete an dieser Stelle eine Lagerhalle für Düngemittel. Die Straße zum Hafen wurde verbreitert und noch heute ist ein Absatz in der Straße erkennbar.
    Die handbetriebene Drehscheibe hatte einen Durchmesser von 14.10 Metern, der Abstand vom Mittelpunkt der Drehscheibe zur Schuppenfront ist in alten Zeichnungen mit 8.00 Meter angegeben. Die Teilung der Schuppengleise liegt bei 17 Grad, die Standlänge ist mit 16.50 Meter inkl. Vorder- und Rückwand angegeben. Die Höhe des Lokschuppens liegt bei 7.20 Meter.
    Lokschuppen Bw Heiligenhafen von 1938
    Innenansicht Ringlokschuppen Bw Heiligenhafen
    Die 3D Zeichnung ist im Maßstab 1:32 erstellt und auf Anfrage bei mir erhältlich.
  • Ringlokschuppen Bw Heiligenhafen in 1:32

    Der Ringlokschuppen des Bw Heiligenhafen wurde 1938 gebaut. Die Planung ging von 5 Ständen aus, wobei zunächst erst einmal nur 4 Stände realisiert wurden. Zu einer Erweiterung kam es nicht mehr, der Schuppen wurde im August 1974 abgerissen. Die Teilung liegt bei 7 Grad, die Standlänge liegt im Maßstab 1:32 bei knapp 50 cm. Dies ist ausreichend für die im Bw Heiligenhafen beheimateten Lokomotiven der Baureihen BR91.3, BR86, BR64, V36, V20 und natürlich auch der KöF2.

    Die Zeichnung wurde nach Original Bauplänen im Maßstab 1:32 erstellt.

    WP 20131226 22 31 39 Pro

    WP 20131226 18 36 53 Pro

    12

     Die "Toschi Rauchgastrichter" im Maßstab 1:32 vom 3D Drucker eingetroffen.

     

  • Seeamt Lübeck tagte in Heiligenhafen - HP 3.1.1956

    Seeamt Lübeck tagte in Heiligenhafen - HP 3.1.1956
    rn. Am 29. Dezember v. Js. fand hier eine Verhandlung des Seeamtes Lübeck statt. Den Vorsitz führte Amtsgerichtsrat Luhmann, Lübeck, dem 3 Kapitäne und ein FisChmeister beigeordnet waren. Als Bundesbeauftragter war Kapitän z. See a. D. Wesemann, Flensburg, zugegen. Zur Verhandlung stand die Kollision des dänischen M. S. „Dania" mit dem Fährschiff „Fehmarn" der Bundesbahn am 11. Dezember. Die „Dania", die von Lübeck kommend, durch den Fehmarnsund auslief, näherte sich gegen 17 Uhr der Fahrrinne der Fährschiffe, die quer durch den Sund läuft. Der Kapitän der „Dania" beobachtete das Fährschiff, das aus dem Hafen „Fehmarnsund" ausgelaufen war und nahm an, daß das Fährschiff sein Fahrzeug vorbeilassen würde, wie es die Seewasserstraßenordnung vorschreibt. Als dann das Fährschiff plötzlich ohne Kurssignal eine Drehung nach B. B. machte und wahrscheinlich auch die „Dania" den
    Kurs gleichzeitig änderte, war die Kollision unvermeidbar. Beide Schiffe erlitten leichten Materialschaden.
    Der Bundesbeauftragte hielt den Kapitän des Fährschiffes für schuldig, weil er die Ausweichregeln beim Ueberqueren des Fehmarnsundes nicht beachtet hatte. Das Seeamt sprach dann auch den Kapitän schuldig. Der Vorsitzende begründete den Schuldspruch damit, daß die Schiffsführung des Fährschiffes keine Sichtbehinderung nach Osten hatte und deshalb mit dem Auslaufen aus dem Fährhafen hätte warten sollen. In der Verhandlung, so meinte er, konnte nicht genau festgestellt werden, wann die Schiffsführung die ,.Dania" zuerst erkannt hätte. Es sei aber • anzunehmen, daß, wenn diese das ankommende Fahrzeug früher bemerkt haben würde, sie später ausgelaufen wäre.
    Dem Kapitän des Fährschiffes machte er den Vorwurf, daß er beim Ausweichen nach B. B. es unterlassen habe, das vorgeschriebene Signal zu geben. Der Vors. wies besonders darauf hin, daß immer die Schiffsführung eines überquerenden Wasserfahrzeugs die Verantwortung trage.
    Ferner befaßte sich das Seeamt mit der Strandung des Fischkutters „Heil 8" am 13. 12. 55. Der Kutter hatte bei nebligem Wetter von Fehmarnbelt kommend zwischen Strandhusen und Großenbrode, etwa 80 m vom Strand entfernt, Grundberührung bekommen, worauf Wassereinbruch erfolgte. Der Schiffsführer und Eigner des Schiffes, G., Pemängelte, daß in Strandhusen kein Nebelhorn vorhanden ist, welches besonders von den Fischern sehr entbehrt würde.
    Der Bundesbeauftragte schlug vor, das Verfahren wegen Geringfügigkeit und mangels öffentl. Interesses einzustellen. Das Seeamt beschloß auch demgemäß.
    "Am 1.12.55 um 16.30 Uhr ist der Fischkutter „Rositha" aus Neustadt beim Anlegemanöver im Hafen von Heiligenhafen gegen das Heck des am Kai liegen Steinfischerbootes „Steinbutt" gestoßen und hat dieses beschädigt. Es ist möglich; daß trotz Auskuppelns die mitlaufende Schraube eine Rolle gespielt hat. Jedoch ist der Umstand ursächlich, daß der Führer des Fischkutters reichlich unter Alkohol gestanden hat. Insofern wird eine Schuldfeststellung getroffen."
    Diesen Spruch fällte das Seeamt gegen den Schiffsführer K. aus Neustadt. K., der am genannten Tage gegen 12 Uhr mit seinem Motorrad von Neustadt gekommen war, hatte anschließend (nach seinen Angaben) 6 Schnäpse getrunken. Später ist er dann an Bord gegangen, um seinen Kutter von der Oel-Tankstelle bis in die Nähe der Werkstatt Podeyn zu verholen. Nach Zeugenaussagen lief der Kutter hierbei zu hohe Fahrt. Sie wurde aber vor
    dem Zusammenstoß noch stark herabgemindert. Wenn das Schiff nicht zum Stillstand kam, so sagte der Schiffsführer, lag das lediglich daran, daß die Schraube trotz Auskuppelns noch Vorwärtsumdrehungen gemacht hatte und er somit die Kollision mit dem „Steinbutt" nicht verhindern konnte.
    Obwohl K. nach der Kollision noch eine Debatte mit dem Schiffsführer und später mit dem Eigner des „Steinbutt" hatte, will er nach dieser bis zum Eintreffen der Wasserschutzpolizei in der Kajüte seines Schiffes weiteren Alkohol zu sich genommen haben, wovon aber die Zeugen nichts bemerkt hatten. Letztere waren vielmehr der Ansicht, daß er bei der Kollision schon betrunken war. Diese Ansicht vertrat auch die Polizei, die ihn mit zur Wache genommen und ihn mit einem neuartigen Prüfgerät auf Alkoholgenuß untersucht hatte. Sie lehnte deshalb auch eine sofortige Vernehmung ab und brachte ihn zum Arzt. Dieser entnahm um 17.05 Uhr eine Blutprobe.
    Die Untersuchung der Blutprobe durch Prof. Hallermann, Kiel, ergab dann auch 1,9 pro mille Alkohol im Blut und somit die Feststellung, daß K. mittelangetrunken gewesen sei.
  • Silo erst 1956 - HP 29.1.1954

    Silo erst 1956 - HP 29.1.1954

    ir. Als vor einiger Zeit von interessierter Seite Verhandlungen über einen geplanten Siloneubau am Hafen stattfanden, wurde ermittelt, daß er wohl kaum vor dem Jahre 1956 durchgeführt werden kann. Es würde sich um den 3. Großsilo am Hafen handeln.

  • Straßenverkehr - HP 30.07.1954

    Straßenverkehr - HP 30.07.1954

    Am Aufschwung des Straßenverkehrs im gesamten Gebiet unserer Bundesrepublik nimmt auch Heiligenhafen Anteil. Zum Durchgangsverkehr nach Fehmarn und zum Verkehr nach anderen nahen und fernen Zielen ist außerdem noch seit Bestehen der Fährverbindung Gjedser - Großenbrode-Kai der nordische Besucherstrom hinzugekommen. Will man diesen Gesamtverkehr in Heiligenhafen beobachten, so wählt man am besten einen Standort, der zu diesem Zwecke besonders geeignet zu sein scheint. Das ist wohl der Fall bei der Straßenkreuzung an der Tankstelle Petersen, wo Bergstr., Schmiedestr., Oldenburger Chaussee und Lütjenburger Weg eine Kreuzung bilden.

    Am Dienstag, dem 27. Juli 1954, fuhren von 15-16 Uhr (also in einer Stunde) über diese Kreuzung 105 PKW´s, 22 LKW´s 4 Omnibusse, 2 Trecker und 11 Motorradfahrer, insgesamt 144 motorisierte Fahrzeuge, also in 10 Minuten 24 Fahrzeuge. Mag auch dieser Nachmittagsstunde der Verkehr im Vergleich zu anderen Tages- und Nachtstunden stark sein, so dürfte man dennoch annehmen, daß der Gesamtverkehr bei Tag und bei Nacht, in 24 Stunden, wenn auch nicht 24 mal 144 = 3 456 Fahrzeuge, so doch wohl mindestens ca. 2 000 Fahrzeuge, über diese Kreuzung rollen läßt. Nur drei mit Pferden bespannte Wagen überquerten die Kreuzung. Das Pferd, der starke Freund des Menschen, der uns besonders in Notzeiten treu geholfen hat, tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Dazu belebten in oben genannter Stunde 57 Radfahrer diese Straßenstelle, außerdem 172 Personen, die zu Fuß über die Kreuzung eilten, die dem eiligen Kraftfahrer gleichsam als eine veraltete Form der Fortbewegung und als störendes Hindernis erscheinen. Immerhin dürften wohl ca. 2 000 Fußgänger in 24 Stunden über diese Stelle laufen, also etwa der vierte Teil der Einwohnerschaft Heiligenhafens, außerdem wohl ca. 600 Radfahrer, die allen Grund haben, sich an dieser Kreuzung vorzusehen.

    Legen in Großenbrode-Kai die Fährschiffe "Deutschland" und "Danmark" an, so dauert es nicht lange, bis die nordischen Gäste kolonnenweise Heiligenhafen durchfahren und am Südende der Stadt den Chausseeberg nach Oldenburg hinaneilen, indem man den Vordermann noch zu überholen versucht. Doch auch jene sind unter ihnen zu finden, die keine Eile haben, in Heiligenhafen haltmachen, sowohl bei der Einfahrt nach Westdeutschland als auch bei der Rückkehr in ihre Heimat in unserer Stadt übernachten und ruhig und beschaulich ihres Weges ziehen, nachdem die nordischen Kronen, in Deutsche Mark verwandelt, verausgabt sind. S.

  • T3169 - Der erste Schienenbus über die Fehmarnsund Brücke am 30. April 1963

    Am 30. April 1963 fuhr der VT95 zum ersten Mal von Heiligenhafen aus über die Fehmarnsund Brücke.
     
    T3169
    Heiligenhafen ab 12.57
    Burg (Fehmarn) an 13.23
    1963 04 30 12 57 T3169 HPD
    Foto: Hans Peter Drack
  • Übernahme der KOE durch die Reichsbahn 1.8.1938

    Mit der Übernahme der Kreis Oldenburger Eisenbahn durch die Deutsche Reichsbahn wurden die Tarife für Fahrkarten, Gepäck und die Tickets für die Sundfähre günstiger.
    Der Grund für die Übernahme war die geplante "Fehmarnlinie", welche eine schnelle Verbindung mit Dänemark herstellen sollte. Im Jahre 1942 begannen die Bauarbeiten hierzu und wurden wegen der Kriegsereignisse nach 6 Monaten wieder eingestellt. Bis heute sind einige Bauwerke aus dieser Zeit erkennbar: Der Tunnel unter der E47 in Strukkamp, die Steinmole westlich von Puttgarden, sowie planiert Flächen im Oldenburger Bruch. Erst im Mai 1963 konnte diese Verbindung als "Vogelfluglinie" eröffnet werden, wobei die Fährverbindung von Großenbrode-Kai nach Gedser (1951-1963) als Interimslösung angesehen wurde.
    1938 08 01 Feierstunde1
    1938 08 01 Feierstunde2
    Fotos: Arien Sütel, Slg. Sven Gorgos
    Es war eine leichte Bildbearbeitung nötig.
  • Um aktuelle Fragen - HP 9.3.1951

    Um aktuelle Fragen - HP 9.3.1951

    Auf Einladung des Bürger- und Verkehrsvereins sprachen am Dienstagabend Bürgermeister Matz und Bürgervorsteher Jaek vor einem kleinen Kreis, der sich aus führenden Persönlichkeiten des Handels, des Handwerks und des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes zusammensetzte, zu denen sich auch der geschäftsführende Aeltermann der Großen Bürgergilde eingefunden hatte. Es galt vor allem die Frage zu lösen, ob und wie weit die neue Fährverbindung Großenbrode - Gedser das Wirtschaftsleben Heiligenhafen befruchten könne.

    In einem längeren Vortrag sprach Bürgervorsteher Jaek, der in seiner Eigenschaft als Kreispräsident an allen maßgeblichen Besprechungen teilnahm. Es steht fest, so führte er u. a. aus, daß Großenbrode endgültig als Hafen bestimmt und Travemünde fallen gelassen ist. Die beteiligten Eisenbahnen, sowohl in Dänemark wie in Deutschland rechnen mit einer starken Inanspruchnahme des Fährbetriebes auch von Norwegen aus, da vermutlich ein großer Teil des bisher über Warnemünde geleiteten Verkehrs auf die neue Linie abwandern werde. Wenn auch die hiesigen Wirtschaftskreise sehr daran interessiert seien, den Durchgangsverkehr durch unsere Stadt zu leiten, so sei doch nicht damit zu rechnen, daß das auf die Dauer möglich sein werde, da schätzungsweise ein Durchgang von täglich 1000 Personen zu bewältigen sei. Außerdem plane die Bundesbahn die internationale Verkehrsstraße E4 durch eine Straße nach modernsten Gesichtspunkten, die auch dem Güterverkehr über die später zu errichtende Vogelfluglinie gewachsen sein muß. Jede Behelfslösung werde von der Bundesbahn abgelehnt. Für 78 Beamtenfamilien (12 Paßbeamte, 22 Zoll-, 44 Bahnbeamte) müsse Wohnraum geschaffen werden.

    Persönliche Rücksprachen mit maßgeblichen Baufachverständigen konnte Kreispräsident Jaek zu dem Ergebnis führen, daß die Bundesbahn versprach, sich auf die Heranführung von Spezialisten zu beschränken, alle anderen Arbeitskräfte jedoch aus dem Kreise Oldenburg heranzuziehen, so daß mit einer erheblichen Entlastung des Arbeitsmarktes zu rechnen ist.

    Bürgermeister Matz betonte in seinen Ausführungen, daß sich die Stadtverwaltung in jeder Weise bemühe, alle Möglichkeiten zur Einschaltung der hiesigen Wirtschaft auszunutzen. Zunächst sei man auf Raumsuche zur Unterbringung des Baubüros. Haus Strandperle soll zunächst empfohlen werden. Auch Wohnungsbauten hofft der Bürgermeister nach Heiligenhafen zu bekommen, außerdem soll alles darangesetzt werden, wenigstens für die erste Zeit den Verkehr durch unsere Stadt zu leiten und auch später einen Teil des Personenverkehrs durchzuschleusen. Die scharfe Ecke Mühlenstr. - Thulboden soll durch die Verlegung der Fahrbahn im Auslauf Mühlenstraße beseitigt werden. Der Thulboden soll Bürgersteige erhalten...

  • Unabsehbare Folgen - HP 24.5.1957

    Unabsehbare Folgen - HP 24.5.1957
    hätte ein böser Streich haben können, den bis jetzt noch unbekannte Täter ausführten. Ein Schnellzug, der am 20.5. die Strecke Lütjenbrode— Heiligenhafen befuhr, stieß gegen 11.45 Uhr auf oein Hindernis. Vier Steine im Gewicht von je etwa 1-—2 kg waren auf die Schienen gelegt worden, Zwei Steine wurden überfahren ehe der Zug zum Halten kam. Nach Beseitigung des Hindernisses konnte die Fahrt mit 6 Minuten Verspätung fortgessetzt werden. Die Bevölkerung wird gebeten, die Fahndung nach den Tätern zu unterstützen und etwaige Wahrnehmungen zur Anzeige zu bringen.
  • Unsere neuen Wohnungen - HP 18.03.1955

    Unsere neuen Wohnungen - HP 18.03.1955

    ir. Die Neubauten der Bundesbahn an der Postlandstraße sind jetzt in 4 Blocks mit 32 Wohnungen bezogen. Der 5. Block ist mit weiteren 8 Wohnungen ist im Bau.

    Von den Nebenerwerbs-Siedlungen in Strandhusen sind jetzt im ganzen 10 bewohnt. 2 weitere werden demnächst besetzt werden. Hier fanden Fischerfamilien nette Eigenheime.

    Alle 22 neuen Wohnungen an der Lerchenstraße im 2. Bauabschnitt der Fischersiedlung sind inzwischen auch bezogen worden.

  • Verkehrsunfälle - HP 25.10.1955

    Verkehrsunfälle - HP 25.10.1955
    1955 10 25 HP Verkehrsunfälle Teil 1
    1955 10 25 HP Verkehrsunfälle Teil2
  • Verschönerung unseres Bahnhofes - HP 9.2.1951

    Verschönerung unseres Bahnhofes - HP 9.2.1951

    Mit Unterstützung unseres Bürger- und Verkehrsvereins und der Kurverwaltung hofft die hiesige Dienststelle der Bundesbahn, bis zur Eröffnung der Badesaison eine Reihe von Verbesserungen am Bahnhof durchführen zu können. So ist beabsichtigt, die Tür zum Empfangsgebäude durch eine neue, würdigere zu ersetzen jund an seiner Außenfront wieder eine Normaluhr einzubauen. Auch die Toilettenanlage soll modernisiert und anstelle der Pumpe soll eine Trinkwasseranlage mit Druckwasser geschaffen werden. - Mit der Verwirklichung dieser Pläne würde die Bundesbahn zu ihrem Teil zu den Bemühungen der Kurverwaltung und des Bürger- und Verkehrsvereins beitragen, die Einrichtung unseres Ostseebades auf allen Gebieten zu verbessern.

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